Gottesdienste und Aktuelles in der Michaelskirche


Gottesdienste in der Michaelskirche

Herzliche Einladung zu den Gottesdienste in der Michaelskirche jeden Sonntag um 10.00 Uhr.
Die Kinder- und Teeny-Kirche startet ebenfalls um 10.00 Uhr in der Michaelskirche. Nach einem Teil der Liturgie gehen die Kinder und Teenies in das Gemeindehaus und feiern dort ihren Gottesdienst weiter.

In den Schulferien und bei Familien-Gottesdiensten ist keine Kinder- und Teeny-Kirche.

Sonder- und Abendgottesdienste entnehmen Sie bitte dem Gottesdienstplan.

Sommer 2019: Predigtreihe zu Liedern von Johnny Cash

Etwa 500 selbstgeschriebene Songs, mehr als 50 Millionen verkaufte Tonträger, 13 Grammy Awards – Johnny Cashs fast 50 Jahre als Musiker war von großem Erfolg gekrönt. Bekannt wurde er als Country-Musiker. Doch sein Werk ist überaus vielfältig. Cash schuf auch berühmte Werke in den Stilformen Gospel, Rockabilly, Blues, Folk und Pop. Eine erstaunliche Spätkarriere im Alternative Country startete Cash in den 90er-Jahren und am Anfang des 21. Jahrhunderts. Sie sorgte dafür, dass der Name Johnny Cash heute auch vielen jüngeren Menschen ein Begriff ist.
Berühmt ist der „Man in Black“ für sein markante, tiefe Stimme und den sogenannten „Boom-Chicka-Boom“-Sound seiner Begleitband. Seine Livekonzerte in den Gefängnissen von Folsom und San Quentin sind legendär.
Johnny Cash hat regelmäßig Lieder anderer Künstlerinnen und Künstler interpretiert. Aber er hat auch viele Lieder selbst geschrieben. So eingängig oft seine Musik klingt, so eigenwillig und kantig sind bisweilen seine Texte. Als tiefgläubiger Christ hat Cash keine Berührungsängste gegenüber bibli-schen Bildern und Traditionen. Er wagte sich auch an Inhalte, die in gewöhnlichen Sonntagspredigten meist keine Rolle spielen. So besang er zum Beispiel die Endzeit und die Wiederkehr Christi.
Das Grund genug, sich in der Sommerpredigtreihe 2019 sich mit drei Liedern von Johnny Cash zu beschäftigen. Die Predigten von Pfarrer Albrecht Conrad versuchten, Bibeltexte mit je einem Johnny-Cash-Song ins Gespräch zu bringen.

Predigt zu Johnny Cash: The Wanderer (1993, mit U2)
Auf der Suche nach Gott (Texte aus dem Buch Prediger)

Predigt zu Johnny Cash: The Man comes around (2001)
Das Erschrecken vor dem Heiligen (Offenbarung 19,11-16)

Predigt zu Johnny Cash: Daddy Sang Bass (1968)
Von der Kraft des Singens (Apostelgeschichte 16,23-26)

Predigtreihe zu Liedern von Nick Cave 2018

Romane, Filmmusik, Drehbücher, Schauspielerei – der Australier Nick Cave ist ein sehr vielseitiger Künstler. Am berühmtesten ist der 60jährige als Musiker, Sänger und Texter seiner eigenen Songs. Seit 1983 tourt er mit seiner Band „The Bad Seeds“ in wechselnder Besetzung durch die Welt. Nachdem anfangs ein brachialer Sound und wilde Bühnenauftritte auch abschreckend wirkten, zieht Nick Cave heute ein großes Publikum an.
Seine Musik hat oft einen melancholischen, fast düsteren Klang. Doch das Dunkel schillert: Eine zauberhafte Melodie erhebt sich plötzlich aus der Finsternis, eine ironische Wendung unterbricht den Ernst, ein Lächeln legt sich über die Schwermut.
Zur Vielseitigkeit von Nick Cave gehören auch die unzähligen biblischen Motive in seinen Texten. Er wuchs als Mitglied der anglikanischen Kirche auf. Später löste er sich von der Kirche als Institution und geht frei mit den kirchlichen Traditionen um. Dem entsprechend nimmt er die Bilder der Heiligen Schrift auf eigene Weise und sehr originell auf. Vor allem auf das Alte Testament bezieht er sich an-fangs oft und sehr ausdrücklich. Seit 20 Jahren spielt auch das Neue Testament eine zunehmend wichtiger Rolle, Im Jahr 1998 schrieb Nick Cave sogar eine Einleitung ins Markus-Evangelium. 
Das war Grund genug, sich in den Sommerferien 2018 mit Musik und Texten von Nick Cave zu beschäftigen. Die Predigten von Pfarrer Albrecht Conrad versuchten, Bibeltexte mit einem Nick-Cave-Song ins Gespräch zu bringen:

Predigt zu Nick Cave: As I Sat Sadly By Her Side (2001)
„The smile from my face“ – Schweres leicht nehmen!? (Römer 9,20 und 1. Petrus 5,7)

Predigt zu Nick Cave: Mercy Seat (1988)
„The face of Jesus in my soup“ – die Gnade von Gottes Nähe (Hebräer 4,16)

Predigt zu Nick Cave: Push The Sky Away (2013)
„You’ve gotta just keep on pushing“ – von der Sehnsucht nach Klarheit (Jesaja 64,1)